de:einfuehrung_5._teil

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Auf der Suche nach den Grundlagen

Im 20. Jahrhundert wurden aus einzelnen, überschaubaren Wissenschaftszweigen Riesenungetüme. Beispiele : Die Atomphysik ging davon aus, dass sich die Materie aus Atomen und Molekülen zusammensetzt, Atome wiederum bestanden aus Protonen, Elektronen und Neutronen. Ab ca. 1930 erkannte man, dass diese Vorstellungen von Materie reichlich schlicht waren. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts hatte man einen riesigen Zoo von Teilchen ausfindig gemacht. Und versuchte seitens der Physik Ordnung im Chaos und Gewimmel der Elementarteilchen zu stiften. Man entwickelte eine theoretische Basis, also eine Art Grundlagen Verständnis, mit dem man alle Phänomene unter einen Hut bringen wollte. Diese Grundlagentheorie nennt man das Standardmodell.
Was im ganz Kleinen auf Elementarteilchen-ebene gilt (Standardmodell), kommt auch im ganz Grossen - - Universum, Kosmos, Himmelskörper, Galaxien, Nebel, Schwarze Löcher usw.) - - zur Anwendung. Auch wurde ein Standardmodell kreiert, das kosmologische Standardmodell. Zwischen dem Elementarteilchen–Standardmodell und kosmologischen Modell werden zunnehmend gemeinsame Bezüge und Verweisungen erkennbar, bedingt durch die Quantenphysik als gemeinsame Klammer.
Viele werden jetzt möglicherweise denken: „Ja, gut, in der handfesten Naturwissenschaft mag das gelten, Planeten, Galaxien und schwarze Löcher sind ja etwas herzlos und nicht gerade lebendig (Esoteriker sehen das natürlich anders). Aber die unergründliche Seele, menschliche Individuen und einzigartige Persönlichkeiten, da wird sich kaum ein Standardmodell finden lassen“. Klar: In der Chemie oder der Quantenphysik gibt es Formeln ohne Ende, Quarks und Quanten haben keine Gefühle und sind auch nicht zickig oder anstrengend.

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  • Zuletzt geändert: 2024/01/12 14:20
  • von c.haupt