de:einfuehrung_3._teil

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Beziehungen und ein Nenner

Lévinas hat viele geschlechtliche Beziehungen untersucht: Mutterschaft, Vaterschaft, Sohnschaft, Weiblichkeit, Liebende. Er hat ein ganzes, buntes Universum geschlechtlicher Beziehungen beschrieben und herausgearbeitet, dass all diesen vielfältigen geschlechtlichen Beziehungen einen einzigen gemeinsamen Nenner haben, nämlich tiefe, pure Menschlichkeit und Liebe.
Aber wie kam er schliesslich auf diesen gemeinsamen Nenner? Hatte er eine Eingebung, half ihm seine Kreativität oder haben Andere ihn inspiriert?

Die Aufklärung endet nie

Ich würde sagen, von allem etwas, niemand fängt komplett bei Null an.
Aber: Was aussieht wie das Werk eines Genies, beruht meistens auf einer jahrelangen geistigen Anstrengung.
Einstein hat viele Jahre, ja Jahrzehnte gebraucht, um seine Relativitätstheorien zu kreieren. Das ist in der Philosophie und Ethik nicht anders. Es braucht viele Versuche und Anläufe, um zu grundlegend neuen Einsichten zu kommen. Oft kleben wir fest am traditionellen Denken mit all seinen starren Vereinfachungen und Vorurteilen. Positives Denken hingegen wagt ständig den Aufbruch, verschreibt sich der Differenzierung und vermeidet Optimismus. Dinge ändern sich nicht von selbst, sondern erst, wenn man für die Veränderung eintritt und Konflikte wirklich austrägt.

Die Reise in eine tiefe Schicht

Paul Feyerabend, der Rebell unter den Wissenschaftsphilosophie,

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  • Zuletzt geändert: 2023/11/18 19:45
  • von c.haupt