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 Die Anzahl asexueller Personen ist aufgrund der Heterogenität des asexuellen Spektrums schwer abzuschätzen.((Heterogenität im Sinne von unterschiedlichen Phänomenen bzw. persönlichem Erleben von Anziehung, spiegelt sich auch in einer Vielzahl von Definitionen von z. B. Sex, Erotik, Romantik u. a. Die Anzahl asexueller Personen ist aufgrund der Heterogenität des asexuellen Spektrums schwer abzuschätzen.((Heterogenität im Sinne von unterschiedlichen Phänomenen bzw. persönlichem Erleben von Anziehung, spiegelt sich auch in einer Vielzahl von Definitionen von z. B. Sex, Erotik, Romantik u. a.
 )) Neben Personen, die sich als „asexuell“ beschreiben, gibt es zwei größere Gruppen (demisexuelle und grau-asexuelle Personen) und zahlreiche kleinere Gruppen, die sich je nach Fragestellung nicht notwendigerweise als asexuell labeln. Vorausgesetzt, eine Multiple-Choice-Frage lässt überhaupt die Möglichkeit, „asexuell“ anzukreuzen (was selten vorkommt, wie Guz et al., 2022, beobachten). Zudem erschweren Stereotype die Erhebung statistischer Daten: Eine asexuelle Selbstbeschreibung bedeutet nicht automatisch ein Leben ohne Paarbeziehung oder eine Lebensweise ohne sexuelle Erfahrungen, daher schwanken die Ergebnisse je nach verwendeter Definition. Betrachten wir beispielsweise die Selbstauskunft „Ich habe noch niemals sexuelle Anziehung erlebt“, wie in den britischen NATSAL-Studien 1 bis 3, so bestätigen dies knapp 0,5 % (NATSAL-2, 2003) bis 1,05 % (Bogaert, 2014) der Befragten, wobei Frauen in der Überzahl sind. Diese entsprechen keineswegs der Gruppe von Personen, die sich als asexuell beschreiben würden. Zumal die Definition von Asexualität anhand der „Abwesenheit sexueller Anziehung“ auf demi- und grau-asexuelle Personen nicht zutrifft. Die deutsche Pilotstudie „Liebesleben“ (2018) eruierte 0,3 % asexuelle Personen (bei äußerst geringer Rücklaufquote), die Studie von Greaves und Mitarb. (2017, Neuseeland) 0,4 % Menschen aus dem asexuellen Spektrum (bei einem mit 20 % hohen Anteil verweigerter Auskünfte); die belgischen Autor_innen um De Schrijver (2022) berichten von 0,6 % bei kleiner Stichprobe, aber akzeptablem Rücklauf. )) Neben Personen, die sich als „asexuell“ beschreiben, gibt es zwei größere Gruppen (demisexuelle und grau-asexuelle Personen) und zahlreiche kleinere Gruppen, die sich je nach Fragestellung nicht notwendigerweise als asexuell labeln. Vorausgesetzt, eine Multiple-Choice-Frage lässt überhaupt die Möglichkeit, „asexuell“ anzukreuzen (was selten vorkommt, wie Guz et al., 2022, beobachten). Zudem erschweren Stereotype die Erhebung statistischer Daten: Eine asexuelle Selbstbeschreibung bedeutet nicht automatisch ein Leben ohne Paarbeziehung oder eine Lebensweise ohne sexuelle Erfahrungen, daher schwanken die Ergebnisse je nach verwendeter Definition. Betrachten wir beispielsweise die Selbstauskunft „Ich habe noch niemals sexuelle Anziehung erlebt“, wie in den britischen NATSAL-Studien 1 bis 3, so bestätigen dies knapp 0,5 % (NATSAL-2, 2003) bis 1,05 % (Bogaert, 2014) der Befragten, wobei Frauen in der Überzahl sind. Diese entsprechen keineswegs der Gruppe von Personen, die sich als asexuell beschreiben würden. Zumal die Definition von Asexualität anhand der „Abwesenheit sexueller Anziehung“ auf demi- und grau-asexuelle Personen nicht zutrifft. Die deutsche Pilotstudie „Liebesleben“ (2018) eruierte 0,3 % asexuelle Personen (bei äußerst geringer Rücklaufquote), die Studie von Greaves und Mitarb. (2017, Neuseeland) 0,4 % Menschen aus dem asexuellen Spektrum (bei einem mit 20 % hohen Anteil verweigerter Auskünfte); die belgischen Autor_innen um De Schrijver (2022) berichten von 0,6 % bei kleiner Stichprobe, aber akzeptablem Rücklauf.
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 +==== Ergebnisse zu Überschneidungen ====
 +Bei der IPSOS-Befragung (2021) in den schon erwähnten 25 Ländern zeigte sich bezogen auf die Population der transgender und gender-nonkonformen/nonbinären/gender-fluiden Personen eine Vielfalt von Angaben zu sexuellen Orientierungen: 19 % beschrieben sich als lesbisch/schwul/homosexuell, 9 % als bisexuell, 17 % als pan- oder omnisexuell, 19 % als heterosexuell, 7 % als anderes, 12 %  gaben „weiß ich nicht“ an und 4 % machten keine Angabe.
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 +===== Diskussion =====
 +Wir sind selbstverständlich nicht die ersten, die versuchen, die Frage zu beantworten, wie viele lsbattiq Menschen es gibt. Aber allein schon die historisch gewachsene und selbst im deutschsprachigen Raum einzigartige Buchstaben-Kombination „LSBTTIQ“ wies uns auf eine eindeutige Schwierigkeit hin: Wonach suchen wir am besten? Wie definieren die Forschenden das, was sie untersucht haben? Nützen uns diese Definitionen? Wie sind sie entstanden? In welchen Kulturräumen sind derartige Kategorien überhaupt verankert? (McCann und Monaghan, 2019)\\
 +Abgesehen davon mussten wir feststellen, dass jede Buchstabenkombination andere Trefferlisten bei der Literaturrecherche liefert. Auch beschreiben einzelne Studien zur gleichen Buchstabengruppe oftmals recht unterschiedliche Phänomene. Die Suche nach englischsprachigen Arbeiten kann nicht mit „lsbtiq“ oder „lsbttiq“ erfolgen. Aber suchen wir nun nach LGBT, LGBTQ, LGBTIQ, LGBTQI oder LGBTQIA oder ALGBT, wie es in Brasilien mitunter üblich scheint? (Vgl. Spizzirri et al., 2022.)
 +Am Beispiel von Asexualität lässt sich beispielhaft aufzeigen, dass drei verschiedene Definitionen zu drei unterschiedlichen Ergebnissen kommen und damit nur bedingt die gleiche Gruppe von Personen „erwischen“. Somit sind die Ergebnisse einzelner Studien zum Teil sehr unterschiedlich.\\
 +Deshalb können wir keine fixen „Daten“ angeben, sondern beschreiben die vorliegenden Daten als „Schwankungsbreiten“ (Ranges).\\
 +Die Befragung einer Person, wie sie sich hinsichtlich ihrer geschlechtlichen Orientierung „einordnet“, ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Geschlecht ist generell ein sehr persönliches Tabu-Thema, umso mehr die persönlichen Angaben zur sexuellen Orientierung, zumal bei Personen, die einer „Minderheit“ zugeordnet werden (und vielfach sich „minder“ fühlen, da Diskriminierungserlebnisse und -erfahrungen den persönlichen Horizont beeinflussen können). Schon bei der Formulierung von Fragen können Missverständnisse und Verzerrungen vorprogrammiert sein. Fragebogenerstellende sind nicht immer frei von Vorurteilen. Neben der Frage nach der Auskunftsverweigerung stellt sich immer auch die Frage und Unsicherheit, wie wahrheitsgemäß die Fragen beantwortet werden. So konnten Coffman und Mitarb. (2016) in einem Experiment nachweisen, dass selbst bei anonymen Online-Befragungen diesbezüglich falsche Angaben gemacht werden, und zwar umso mehr, je älter und je konservativer die Befragten sind.\\
 +Daher kann auch das Gesamtergebnis einer Befragungsstudie potentiell verzerrt sein und die „wahre“ Einstellung der Befragten nur ungenau erfassen. Aus diesem Grund sammelt man ganz pragmatisch die Werte verschiedener Befragungen und gibt die Bandbreite der Studienergebnisse wieder. Bei der Auswahl und Auswertung von Befragungsstudien sollte man immer einen genaueren Blick riskieren, um herauszufinden, wie belastbar die Daten sind.\\
 +Die Ergebnisse der Umfragestudien von Meinungsforschungsinstituten wie Gallup und IPSOS sollten daher mit gebotener Vorsicht betrachtet werden. Die Ergebnisse zu Überscheidungen und die Betrachtung von „Same-Sex“-Phänomenen aus der IPSOS-2021-Befragung sind allerdings durchaus interessant, zeigen sich doch analog zur Liebesleben-Studie und zur NATSAL-3-Befragung, dass Anziehung, Verhalten und Selbstbeschreibung teils ausgeprägte Unterschiede aufweisen können und konterkarieren dadurch den Versuch, Menschen säuberlich in klassische (Identitäts-)Kategorien aufteilen zu wollen.\\
 +Politisch ergäbe es also durchaus Sinn, ähnlich wie in der HIV-Prävention und in der qualitativen Sozialforschung extreme Ergebnisausschläge zu beachten (in diesem Fall z. B. die Angaben aus der Befragung von IPSOS 2021 zu Anziehung), da zumindest von Antidiskriminierungsmaßnahmen auch solcherart „verborgene“ Gruppen immens profitieren.\\
 +So gesehen stellt der Weg zu einer seriösen Datenbasis bezüglich lsbattiq Personen in Baden-Württemberg eine spannende und noch nicht einlösbare Herausforderung dar. Eine Machbarkeitsstudie hierzu könnte ein erster wichtiger Schritt sein.
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 +===== Referenzen =====
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 +Aaron, D. J., Chang, Y. F., Markovic, N., & LaPorte, R. E. (2003). Estimating the lesbian population: a capture-recapture approach. Journal of Epidemiology & Community Health, 57(3), 207-209. https://doi.org/10.1136/jech.57.3.207 \\
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 +Åhs JW, Dhejne C, Magnusson C, Dal H, Lundin A, Arver S, et al. (2018) Proportion of adults in the general population of Stockholm County who want gender-affirming medical treatment. PloS ONE 13(10): e0204606. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0204606 \\
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 +Antonsen, A.N., Zdaniuk, B., Yule, M. et al.  (2020). Ace and Aro: Understanding Differences in Romantic Attractions Among Persons Identifying as Asexual. Arch Sex Behav 49, 1615–1630. https://doi.org/10.1007/s10508-019-01600-1 \\
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 +Arcelus, J., Bouman, W. P., Van Den Noortgate, W., Claes, L., Witcomb, G., & Fernandez-Aranda, F. (2015). Systematic Review and Meta-Analysis of Prevalence Studies in Transsexualism. European Psychiatry, 30(6), 807–815. https://doi.org/10.1016/j.eurpsy.2015.04.005\\
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 +Bailey, J. M., Vasey, P. L., Diamond, L. M., Breedlove, S. M., Vilain, E., & Epprecht, M. (2016). Sexual Orientation, Controversy, and Science. Psychological Science in the Public Interest, 17(2), 45-101. https://doi.org/10.1177/1529100616637616 \\
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 +Blank, H. (2012). Straight: The surprisingly short history of heterosexuality. Beacon Press. \\
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 +Buczak-Stec, E., König, H. H., Riedel-Heller, S. G., & Hajek, A. (2021). Der Anteil sexueller Minoritäten in der älteren Wohnbevölkerung in Deutschland und potenzielle Assoziation zwischen der sexuellen Orientierung und depressiven Symptomen. Psychiatrische Praxis, 48(02), 92-98. https://doi.org/10.1055/a-1228-6299 \\
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 +Callander, D., Mooney-Somers, J., Keen, P., Guy, R., Duck, T., Bavinton, B. R., ... & Prestage, G. (2020). Australian ‘gayborhoods’ and ‘lesborhoods’: a new method for estimating the number and prevalence of adult gay men and lesbian women living in each Australian postcode. International Journal of Geographical Information Science, 34(11), 2160-2176. https://doi.org/10.1080/13658816.2019.1709973 \\
 +
 +Coffman, KB, Coffman LC & Ericson KM (2017). The Size of the LGBT Population and the Magnitude of Antigay Sentiment Are Substantially Underestimated. Management Science 63 (10) (September): 3168–3186. doi:10.1287/mnsc.2016.2503. https://doi.org/10.1287/mnsc.2016.2503 \\
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 +
 +Gallup Inc., Jones JM (2023). LGBTQ+ Identification in U.S. Now at 7.6%. More than one in five Gen Z adults identify as LGBTQ+. https://news.gallup.com/poll/611864/lgbtq-identification.aspx (zuletzt geprüft 5.7.24)\\
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 +
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 +Semlyen, J., King, M., Varney, J., & Hagger-Johnson, G. (2016). Sexual orientation and symptoms of common mental disorder or low wellbeing: Combined meta-analysis of 12 UK population health surveys. BMC psychiatry, 16, 1-9. https://doi.org/10.1186/s12888-016-0767-z\\
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 +Spizzirri, G., Eufrásio, R. Á., Abdo, C. H. N., & Lima, M. C. P. (2022). Proportion of ALGBT adult Brazilians, sociodemographic characteristics, and self-reported violence. Scientific reports, 12(1), 11176. https://doi.org/10.1038/s41598-022-15103-y \\
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 +The Williams Institute, UCLA School of Law, Gates GJ (2011). How many people are lesbian, gay, bisexual, and transgender? https://williamsinstitute.law.ucla.edu/publications/adult-lgbt-pop-us/ (zuletzt geprüft 5.7.24)\\
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 +The Williams Institute, UCLA School of Law, Herman, J.L., Flores, A.R., O’Neill, K.K. (2022). How Many Adults and Youth Identify as Transgender in the United States? https://williamsinstitute.law.ucla.edu/publications/trans-adults-united-states/ (zuletzt geprüft 5.7.24)\\
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 +Wilson, T., Temple, J., Lyons, A., & Shalley, F. (2020). What is the size of Australia’s sexual minority population?. BMC Research Notes, 13, 1-6. https://doi.org/10.1186/s13104-020-05383-w \\
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